Faktencheck
Wer sagt im Bundestag die Wahrheit?
Jede Sitzung wird auf überprüfbare Tatsachenbehauptungen aller Fraktionen gescannt – gleiche Kriterien für alle, geprüft gegen Primärquellen, redaktionell freigegeben. Zur Methodik
Der Faktentreue-Score
Der Score zeigt je Fraktion, wie viele ihrer geprüften Tatsachenbehauptungen nicht als falsch oder irreführend bewertet wurden: 100 % heißt, keine der geprüften Aussagen war falsch oder irreführend. Der Score ist dynamisch – jede neu analysierte Sitzung und jeder freigegebene Faktencheck verändert ihn. Gleiche Kriterien für alle Fraktionen; je kleiner die Prüfbasis, desto vorsichtiger ist der Wert zu lesen. Der Score zeigt die Bundestagsfraktionen – geprüfte Aussagen von Regierungsmitgliedern ohne Fraktionszuordnung erscheinen in der Liste unten, fließen aber nicht in die Grafik ein.
54 geprüft · 2 davon falsch oder irreführend
45 geprüft · 2 davon falsch oder irreführend
50 geprüft · 3 davon falsch oder irreführend
123 geprüft · 21 davon falsch oder irreführend
108 geprüft · 42 davon falsch oder irreführend
22 geprüfte Behauptungen
»Wie kann es dann sein, dass zusätzlich zu den 120 Euro an staatlichen Einzahlungen pro Jahr weitere 6 840 Euro an privaten Einzahlungen erlaubt sind? Das ist das 57-Fache.«
»Nur 73 Prozent des letzten Tankrabatts sind bei den Verbrauchern angekommen. Das sind 400 Millionen Euro, die Sie den Mineralölkonzernen geschenkt haben.«
»Dafür zahlt der Bund aber laut Deutscher Rentenversicherung 38 Milliarden Euro pro Jahr zu wenig.«
»fast 500 Millionen Euro weniger für Integration und Teilhabe, das heißt weniger Unterstützung beim Ankommen, weniger Unterstützung beim Deutschlernen.«
»Und was wirklich ein absoluter Hammer ist: 40 Prozent weniger bei der politischen Bildung.«
»Mehr als 100 Milliarden Euro entgehen dem Land jedes Jahr durch Steuerbetrug.«
»Bis heute, zwölf Tage danach, kein einziges Wort vom Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland zu einem Wochenende, an dem das RKI gerade 4 310 Hitzetote gemeldet hat!«
»Ihre eigenen Expertinnen und Experten haben 66 Maßnahmen mit einem Einsparvolumen von 42 Milliarden Euro vorgelegt.«
»In den Krankenhäusern in Ihren Wahlkreisen werden im kommenden Jahr 70 Prozent der Kliniken rote Zahlen schreiben. Ausweislich aller gesundheitsökonomischen Institute sind 49 Prozent der Kliniken bis 2029 akut insolvenzbedroht.«
»Wir haben noch 2010 für ein neues patentgeschütztes Medikament durchschnittlich 1 000 Euro gezahlt. Wir zahlen inzwischen für ein patentgeschütztes Medikament durchschnittlich 50 000 Euro. Wir haben doppelt so hohe Medikamentenkosten wie noch Anfang der 2010er-Jahre.«
»Der Expertenrat hat drei Dinge sehr deutlich gemacht: Die bisherigen Maßnahmen reichen nicht aus, um die Klimaziele zu erreichen, Ihr Klimaschutzprogramm ist unzureichend, und Ihr Klimaschutzprogramm muss überarbeitet werden.«
»Ab 2032 fallen wegen der Körperschaftsteuersenkung 12,5 Milliarden Euro allein im Bundeshaushalt weg.«
»In dem Antrag zählt meine Fraktion sehr konkret anhand der einzelnen Maßnahmen auf, was die Kommission der Bundesregierung in 66 Vorschlägen vorgelegt hat, nämlich ein Einsparpotenzial von 42 Milliarden Euro, das, würde man es in dem Umfang umsetzen, Beitragssenkungen um 2,1 Prozentpunkte im kommenden Jahr möglich machen würde.«
»Die Gesamtkosten von Bussen und Bahnen bzw. des ÖPNV in Deutschland belaufen sich auf knapp 39 Milliarden Euro im Jahr. Die Fahrgäste trugen davon 2024 etwas über 12 Milliarden Euro.«
»Die öffentliche Hand vergibt im Jahr Aufträge im Wert von Hunderten Milliarden Euro. Das sind rund 15 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts.«
»In Schweden ist nach der Reform die Zahl der Verurteilungen um 75 Prozent gestiegen.«
»Knapp 70 Prozent der Frauen erleben bei solchen Taten eine Schockstarre.«
»Die Zahlen stimmten noch nicht mal: Am Ende waren es 50 Prozent.«
»Aber wie hoch ist wohl der Steuersatz, den US-Digitalkonzerne in Deutschland zahlen? 20 Prozent? 10 Prozent? 5 Prozent? Nein, es sind lächerliche 3,4 Prozent.«
»Mit unserer grünen Digitalsteuer können wir – Achtung, Finanzministerium, aufgepasst! – bis zu 19 Milliarden Euro im Jahr einnehmen.«
»Im Jahr 2024 wurden rund 300 000 Menschen in Deutschland eingebürgert. Das waren 46 Prozent mehr als im Jahr zuvor.«
»Das Wirtschaftsforschungsinstitut RWI sagt: 9 Milliarden Euro zusätzlich wird dieses Gesetz kosten.«