Bundestakt

Faktencheck

Wer sagt im Bundestag die Wahrheit?

Jede Sitzung wird auf überprüfbare Tatsachenbehauptungen aller Fraktionen gescannt – gleiche Kriterien für alle, geprüft gegen Primärquellen, redaktionell freigegeben. Zur Methodik

Der Faktentreue-Score

Der Score zeigt je Fraktion, wie viele ihrer geprüften Tatsachenbehauptungen nicht als falsch oder irreführend bewertet wurden: 100 % heißt, keine der geprüften Aussagen war falsch oder irreführend. Der Score ist dynamisch – jede neu analysierte Sitzung und jeder freigegebene Faktencheck verändert ihn. Gleiche Kriterien für alle Fraktionen; je kleiner die Prüfbasis, desto vorsichtiger ist der Wert zu lesen. Der Score zeigt die Bundestagsfraktionen – geprüfte Aussagen von Regierungsmitgliedern ohne Fraktionszuordnung erscheinen in der Liste unten, fließen aber nicht in die Grafik ein.

SPD

54 geprüft · 2 davon falsch oder irreführend

96 %
Linke

45 geprüft · 2 davon falsch oder irreführend

96 %
Grüne

50 geprüft · 3 davon falsch oder irreführend

94 %
Union

123 geprüft · 21 davon falsch oder irreführend

83 %
AfD

108 geprüft · 42 davon falsch oder irreführend

61 %

16 geprüfte Behauptungen

Timon DzienusGrüne24. September 2026
Teilweise belegt
»Beatrix von Storch hat letzten Sonntag bei „Caren Miosga“ behauptet, 150 000 Menschen würden per Haftbefehl gesucht und Sozialleistungen kassieren. Die Wahrheit ist: Es werden nicht mal so viele Menschen überhaupt per Haftbefehl gesucht, und nur ein Bruchteil davon bezieht Leistungen.«
Johannes WagnerGrüne23. September 2026
Teilweise belegt
»In diesem Jahr war es in Deutschland so heiß wie noch nie zuvor. Es sind über 16 000 Menschen an Hitze gestorben.«
Marcel EmmerichGrüne10. September 2026
Teilweise belegt
»fast 500 Millionen Euro weniger für Integration und Teilhabe, das heißt weniger Unterstützung beim Ankommen, weniger Unterstützung beim Deutschlernen.«
Marcel EmmerichGrüne10. September 2026
Teilweise belegt
»Und was wirklich ein absoluter Hammer ist: 40 Prozent weniger bei der politischen Bildung.«
Britta HaßelmannGrüne10. Juli 2026
Teilweise belegt
»bis zu 140 000 Arbeitsplätze und die Versorgung von 17,5 Millionen Menschen sind gefährdet, meine Damen und Herren,«
Dr. Jan-Niclas GesenhuesGrüne8. Juli 2026
Teilweise belegt
»Wir hatten während der letzten Hitzewelle 800 Hitzetote. Im ganzen letzten Jahr waren es 1 600.«
Julia SchneiderGrüne8. Juli 2026
Teilweise belegt
»Aber in Ihrem Haushalt werden zum Beispiel die Mittel für Maßnahmen zur Klimaanpassung um 86 Prozent gekürzt.«
Tarek Al-WazirGrüne26. Juni 2026
Teilweise belegt
»Es hat aber noch nie in der Geschichte Deutschlands einen grünen Verkehrsminister gegeben. Die meisten waren von CDU und CSU.«
Matthias GastelGrüne26. Juni 2026
Teilweise belegt
»Aus dem Sondervermögen gibt es nicht einen Cent für Aus- und Neubau der Schienenwege.«
Nyke SlawikGrüne26. Juni 2026
Teilweise belegt
»Homo- und transfeindliche Gewalt haben sich in den letzten Jahren laut BKA fast verzehnfacht.«
Karl BärGrüne10. Juni 2026
Teilweise belegt
»Wir haben an 26 Prozent der Messstellen in Deutschland zu viel Nitrat im Wasser. Wir haben die Ostsee, in der 93 Prozent der Ökosysteme gekippt sind.«
Michael KellnerGrüne8. Mai 2026
Teilweise belegt
»Wir haben in den letzten 60 Tagen durch den Krieg am Golf Mehrkosten in Höhe von 27 Milliarden Euro zur Beschaffung von fossilen Brennstoffen gehabt.«
Ricarda LangGrüne6. Mai 2026
Teilweise belegt
»Im April dieses Jahres waren 280 000 junge Menschen unter 25 arbeitslos. Das sind 6,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor.«
Ricarda LangGrüne6. Mai 2026
Teilweise belegt
»Die Zahl arbeitsloser Akademikerinnen ist seit 2019 um 80 Prozent gestiegen.«
Timon DzienusGrüne6. Mai 2026
Teilweise belegt
»50 Prozent der Wohngeldbeziehenden sind Rentner/-innen. Jetzt mussten wir gestern mit Verwunderung lesen, dass zum 01.01. des nächsten Jahres 1 Milliarde Euro beim Wohngeld gekürzt werden soll.«
Irene MihalicGrüne25. März 2025
Teilweise belegt
»die große Reform der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages, die wir in der letzten Wahlperiode angestoßen und über die wir 13 Monate lang intensiv verhandelt haben, letztlich an der Union gescheitert ist«