Faktencheck
Wer sagt im Bundestag die Wahrheit?
Jede Sitzung wird auf überprüfbare Tatsachenbehauptungen aller Fraktionen gescannt – gleiche Kriterien für alle, geprüft gegen Primärquellen, redaktionell freigegeben. Zur Methodik
Der Faktentreue-Score
Der Score zeigt je Fraktion, wie viele ihrer geprüften Tatsachenbehauptungen nicht als falsch oder irreführend bewertet wurden: 100 % heißt, keine der geprüften Aussagen war falsch oder irreführend. Der Score ist dynamisch – jede neu analysierte Sitzung und jeder freigegebene Faktencheck verändert ihn. Gleiche Kriterien für alle Fraktionen; je kleiner die Prüfbasis, desto vorsichtiger ist der Wert zu lesen. Der Score zeigt die Bundestagsfraktionen – geprüfte Aussagen von Regierungsmitgliedern ohne Fraktionszuordnung erscheinen in der Liste unten, fließen aber nicht in die Grafik ein.
54 geprüft · 2 davon falsch oder irreführend
45 geprüft · 2 davon falsch oder irreführend
50 geprüft · 3 davon falsch oder irreführend
123 geprüft · 21 davon falsch oder irreführend
108 geprüft · 42 davon falsch oder irreführend
7 geprüfte Behauptungen
»1,3 Prozent Wirtschaftswachstum für das Jahr 2026 zeigen, dass unsere ersten Maßnahmen helfen,«
»Wir haben heute einen über 30 Prozent höheren Auftragsbestand als zum Ende des Jahres 2024.«
»Diese Analyse kommt ja nicht von mir, sondern vom Sachverständigenrat für Integration und Migration, der letzte Woche sein Jahresgutachten präsentiert hat. Und dieser Sachverständigenrat, der kommt zu der Erkenntnis, dass die Hauptursache für Wohnungsnot in Deutschland die Zuwanderung ist.«
»Die Zahlen stimmten noch nicht mal: Am Ende waren es 50 Prozent.«
»Bei einem Dieselpreis von 2,30 Euro pro Liter gehen rund 60 Prozent direkt an den Staat – 60 Prozent! 33 Milliarden Euro nimmt dieser gierige Staat alleine über Steuern und Abgaben auf Sprit mittlerweile jedes Jahr ein.«
»Drei Viertel der Unterhaltsberechtigten erhalten den vorgeschriebenen Unterhalt nicht oder nur teilweise.«
»Die Kosten für Verwaltung und Bürokratie betragen inzwischen über 40 Prozent der Gesamtkosten im Gesundheitswesen.«