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Elfte Änderung des Regionalisierungsgesetzes (Deutschlandticket)
Elftes Gesetz zur Änderung des Regionalisierungsgesetzes
73/100
Betrifft viele – Betrifft die Millionen Nutzerinnen und Nutzer des Deutschlandtickets im Nahverkehr, deren Ticket damit finanziell abgesichert wird.
- Eingebracht
- 15.08.2025
- Verkündet
- 28.11.2025
- In Kraft
- 01.01.2026
- Reden im Plenum
- 16
In einfachen Worten
Die Finanzierung des Deutschlandtickets war bisher nur für die Jahre 2023 bis 2025 gesetzlich geregelt. Laut Entwurf soll die Finanzierung fortgeschrieben werden, damit das Ticket weiter bestehen kann; der Verkehrsausschuss empfiehlt eine Fassung, die die Finanzierung bis zum Jahr 2030 regelt.
Was sich ändern soll
- Der Entwurf sieht vor, die Finanzierung des Deutschlandtickets gesetzlich für das Jahr 2026 festzuschreiben.
- In der vom Verkehrsausschuss empfohlenen Fassung wird die Finanzierung nicht nur für 2026, sondern bis zum Jahr 2030 geregelt.
- Bund und Länder sollen das Deutschlandticket im Jahr 2026 mit jeweils 1,5 Milliarden Euro finanzieren.
- Für die Bundesmittel soll ein neuer Nachweis eingeführt werden, mit dem die Länder belegen, wofür das Geld verwendet wurde, und den der Bund prüft.
- Der Ausschuss begründet seine Änderungen mit dem Beschluss der Verkehrsministerkonferenz vom 18. September 2025 und dem Votum des Bundesrates.
Wen es betrifft
Betroffen sind laut Entwurf Bund und Länder, die das Ticket gemeinsam finanzieren, sowie der öffentliche Personennahverkehr insgesamt, dessen Attraktivität durch das Deutschlandticket laut Entwurf deutlich gestiegen ist. Für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Wirtschaft entsteht laut Entwurf kein zusätzlicher Aufwand.
Was es kostet
Laut Entwurf finanzieren Bund und Länder das Deutschlandticket im Jahr 2026 mit jeweils 1,5 Milliarden Euro; es sind Auswirkungen auf den Bundeshaushalt und die Länderhaushalte zu erwarten. Für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Wirtschaft entsteht kein Erfüllungsaufwand, für die Verwaltung entspricht der Aufwand für den neuen Verwendungsnachweis laut Entwurf dem bisherigen Aufwand. Weitere Kosten entstehen laut Entwurf nicht; im Ausschuss wurden Kosten nicht erörtert.
Zusammengefasst aus dem Vorblatt von Drucksache 21/1495 + 21/2639 – so beschreiben die Initiatoren ihr Vorhaben. Redaktionell geprüft.
Amtliche Kurzbeschreibung
Regelung der Finanzierung des Deutschlandtickets für das Jahr 2026 durch Bund und Länder, Einführung eines angepassten Verwendungsnachweises über die den Ländern zur Verfügung gestellten Bundesmittel in Höhe von 1,5 Mrd Euro; Änderung § 9 und Einfügung Anlage 9 Regionalisierungsgesetz Bezug: Vereinbarung im Koalitionsvertrag zur Fortsetzung des Deutschlandtickets über das Jahr 2025 hinaus Beschlussempfehlung des Ausschusses: Verlängerung des Regelungszeitraums für die Finanzierung des Deutschlandtickets bis Ende 2030, Regelung der Nachweispflicht für den Zeitraum ab 2026, Anpassung des Schlüssels der Verteilung der Bundesmittel auf die Länder sowie des Verwendungsnachweises; Erneute Änderung § 9 und Änderung Anlage 9 Regionalisierungsgesetz Bezug: Beschluss der Verkehrsministerkonferenz vom 18. September 2025
Bundestakt-Score
Wie stark betrifft dich das Gesetz – und wie gut lässt sich nachvollziehen, wie es entstanden ist?
73/100
Tragweite
28/40Wie viele Menschen betrifft das Gesetz direkt?
- Betrifft viele – Betrifft die Millionen Nutzerinnen und Nutzer des Deutschlandtickets im Nahverkehr, deren Ticket damit finanziell abgesichert wird. (erfüllt)28/40
Debatte
14/25Wie intensiv hat der Bundestag darüber geredet?
- 16 Redebeiträge im Bundestag (erfüllt)14/20
- Debatte von Bundestakt analysiert (nicht erfüllt)0/5
Abstimmung
11/15Ist abgestimmt – und ist nachvollziehbar, wer wie gestimmt hat?
- Bundestag hat abschließend abgestimmt (erfüllt)8/8
- Namentliche Abstimmung – jede Stimme öffentlich (nicht erfüllt)0/4
- Bundesrat hat abschließend beraten (erfüllt)3/3
Quellen
20/20Liegen die amtlichen Dokumente vor?
- Gesetzentwurf mit Begründung (erfüllt)7/7
- Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses (erfüllt)7/7
- Verkündet im Bundesgesetzblatt (erfüllt)6/6
Der Score sagt nichts darüber, ob ein Gesetz gut oder schlecht ist. Die Tragweite schlägt eine KI nach festen Stufen vor, die Redaktion prüft jede Einstufung; alles andere zählt, was das Dokumentationssystem des Bundestages und unsere Analysen belegen. Methodik
Werdegang
18 Stationen in Bundestag und Bundesrat, jeweils mit Originaldokument.
15.08.2025 · Bundesrat
Gesetzentwurf
Gesetzentwurf 402/25 ↗ · Federführend: Verkehrsausschuss
04.09.2025 · Bundesrat
Gesetzentwurf
08.09.2025 · Bundestag
Gesetzentwurf
11.09.2025 · Bundestag
1. Beratung
Plenarprotokoll 21/21 ↗ · Federführend: Verkehrsausschuss · Beschluss: Überweisung
12.09.2025 · Bundesrat
Empfehlungen der Ausschüsse
23.09.2025 · Bundesrat
Plenarantrag
24.09.2025 · Bundesrat
Plenarantrag
26.09.2025 · Bundesrat
1. Durchgang
Plenarprotokoll 1057 ↗ · Beschluss: Stellungnahme: u.a. Änderungsvorschläge
26.09.2025 · Bundesrat
Beschlussdrucksache
01.10.2025 · Bundestag
Unterrichtung über Stellungnahme des BR und Gegenäußerung der BRg
09.10.2025 · Bundestag
Nachträgliche Überweisung gemäß § 80 Geschäftsordnung BT
Unterrichtung 21/2146 ↗ · Federführend: Verkehrsausschuss
05.11.2025 · Bundestag
Beschlussempfehlung und Bericht
05.11.2025 · Bundestag
Bericht gemäß § 96 Geschäftsordnung BT
07.11.2025 · Bundestag
2. Beratung
Plenarprotokoll 21/38 ↗ · Beschluss: Annahme in Ausschussfassung
07.11.2025 · Bundestag
3. Beratung
Plenarprotokoll 21/38 ↗ · Beschluss: Annahme in Ausschussfassung
07.11.2025 · Bundesrat
Unterrichtung über Gesetzesbeschluss des BT
Gesetzesbeschluss 632/25 ↗ · Federführend: Verkehrsausschuss
21.11.2025 · Bundesrat
2. Durchgang
Plenarprotokoll 1059 ↗ · Beschluss: Zustimmung
21.11.2025 · Bundesrat
Beschlussdrucksache
28.11.2025 · Bundesgesetzblatt
Verkündet
01.01.2026
In Kraft